Das Schweizer Reseller-Geschäft kommt nicht vom Fleck
Der ICT-Reseller-Index ist im März leicht gefallen. Insgesamt bewegt sich das Schweizer Reseller-Geschäft zurzeit auf einem niedrigeren Niveau - ohne Höhen und Tiefen. Der grosse Preisanstieg scheint ebenfalls vorbei zu sein.
Gemessen am ICT-Reseller-Index von Proseller hat das Schweizer Reseller-Geschäft seine aktuelle Flaute noch nicht überwunden. Der Index fiel im Vergleich zum Vormonat um 3 Prozent auf einen Wert von 53 Punkten (lesen Sie hier mehr zu den Entwicklungen im Februar). Ein erwarteter saisonaler Abfall, wie Proseller mitteilt.
Es sei jedoch auffällig, dass der Index sich 2023 insgesamt auf einem niedrigeren Niveau bewege als im Vorjahr, heisst es in der Mitteilung. Der kumulierte Rückstand liege bei 16 Prozent.
Ein Blick auf den Tagesverlauf bestätige die flache Kurve. Proseller beschreibt den Verlauf als "unaufgeregt", ohne Höhen und Tiefen im ersten Quartal 2023. Aktuell werde nur das Nötigste an ICT-Bestellungen platziert.
Die Preise stiegen im IT-Segment in den vergangenen 12 Monaten um knapp 1 Prozent. Ganz anders als bei Lebensmitteln und vielen anderen Bereichen, wie es in der Mitteilung heisst. Damit sei die Teuerung im IT-Segment – zumindest vorerst – vorbei.
Vergleicht man den Wert mit dem des Vormonats, ist jedoch ein sehr leichter Anstieg zu registrieren. Im Februar betrug die Teuerung über die vorhergehenden 12 Monate nämlich nur 0,4 Prozent. Trotzdem: Betrachtet man den Preisanstieg von 11 Prozent in den vergangenen 24 Monaten, scheint die aktuelle Zunahme vernachlässigbar.

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