Alle Macht der Cloud
IBM hat es vorgemacht, Cisco zog nach. Beide Unternehmen wollen in den nächsten Jahren jeweils über 1 Milliarde US-Dollar in die Cloud investieren. Der Zeitpunkt für diesen Schachzug scheint gut gewählt. Unternehmen werden bis 2017 massiv in Cloud-Architekturen investieren, glauben die Analysten von IHS.
Mehr als 235 Milliarden US-Dollar werden Unternehmen in Cloud-Architekturen und –Services bis 2017 investieren. Das entspricht einem Plus von 35 Prozent, ausgehend von den 174 Milliarden Dollar, die in diesem Jahr in die Cloud fliessen sollen. Im vergangenen Jahr lagen die Ausgaben nach Angaben von IHS Technology noch bei 145 Milliarden Dollar. 2011 waren es 78 Milliarden Dollar.
Unternehmen würden heute ihre Services und Möglichkeiten vor Ort mit denen aus der Cloud anreichern und gleichzeitig diese Funktionen allmählich vollständig in die Cloud auslagern. Wenn Anbieter jetzt lernen, einzigartige cloud-basierte Services, Apps und Inhalte zu kreieren, wird sich nicht nur die Zahl der Angebote vervielfachen, sondern auch die Akzeptanz auf Kundenseite in die Höhe schnellen, wie Jagdish Rebello, Senior Director for Information Technology bei IHS, erklärt.
Während Unternehmen daran arbeiten, Stück für Stück in die Cloud umzuziehen, wird sich die Cloud selbst verändern. Einerseits wird sie den ortsunabhängigen Zusammenschluss von Ressourcen ermöglichen, was wiederum neue Architekturen und Geschäftsmodelle hervorbringen wird. Andererseits werden die Unterhaltskosten für die Datenspeicherung steigen, da Cloud-Datastorage noch immer relativ teuer ist, wie die Analysten weiter ausführen. "Letzlich wird die Cloud mehr umfassen als nur Online-Storage. Sie wird den Markt für das Internet of Things öffnen", sagt Rebello.
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