Studie: IT-Probleme kosten Umsatz
Wie eine von Oracle in Auftrag gegebene Studie herausgefunden hat, sind Finanzinstitute mit ihrer IT-Abteilung nur teilweise zufrieden.
Das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne hat im Auftrag von Oracle 450 europäische Fachleute interviewt. Die Studie namens „The European Confidence Report“ zeigt, dass IT-Probleme im Finanzsektor Umsatz kosten können. Im Rahmen der Studie wurden 222 IT-Profis und 228 Finanzexperten in Grossbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Schweiz, Benelux und Skandinavien befragt.
Ein Viertel der befragten Finanzexperten gab an, durch Probleme mit der IT schon einmal an Umsatz eingebüsst zu haben. Gemäss Studie werden die Finanzdienstleister einfachen Informationsanforderungen nicht gerecht. Gründe dafür sind fehlende Zugriffsrechte und fehlendes Wissen über den Speicherort der Daten.
Reaktionszeiten
Die Studie fand heraus, dass in der Schweiz Systemverbesserungen in nur sechs Tagen vorgenommen werden. Im europäischen Mittel sind es 14 Bearbeitungstage.
Zudem verfügen 40 Prozent der Schweizer IT-Experten über Applikationen, die ihnen in Echtzeit Daten zur aktuellen Risikosituation und Performance liefern können. Der Durchschnitt der befragten Länder liegt bei 18 Prozent.
Lange Wartungszeiten
Bemängelt haben 35 Prozent der Schweizer Befragten, dass zu viel Zeit für Systemwartungen investiert wird. Dadurch verbleibe zu wenig Zeit für Innovationen. In Grossbritannien kennen nur drei Prozent der Befragten dasselbe Problem. Mit Italien (37 Prozent) und der skandinavischen Ländergruppe (39 Prozent) bildet die Schweiz dabei das Schlusslicht.
Weiter werden die ungelösten Probleme der IT-Abteilungen im Finanzsektor in der Studie angesprochen. Diese beschäftigten sich täglich mit Legacy-Systemen deren Integration ins Kerngeschäft schwierig sei.
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