Toshiba kauft Landis+Gyr
Toshiba erwirbt Landis+Gyr, um den Markt im Bereich Stromversorgungsnetze weltweit auszubauen. Landis+Gyr wechselt damit bereits zum fünften Mal den Besitzer.
Landis+Gyr will wachsen – mit Toshiba: Der japanische Technologiekonzern kauft den Zuger Strom-, Heizungs- und Gaszählerproduzenten Landis+Gyr für 2,3 Milliarden Franken, wie das Wall Street Journal schreibt. Zusammen wollen die beiden Stromversorgungsnetze anbieten, sogenannte Smart Grids – und damit weltweit Marktführer werden.
Intelligente Stromnetze
Landis+Gyr hat sich im Bereich Smart Grids einen Namen gemacht. Ausgestattet mit Smart metering sind die "intelligenten Stromzähler", individuell auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet und funktionieren auch innerhalb von Kommunikationsnetzen.
In einer Medienmitteilung schreibt Landis+Gyr, dass sich sein Geschäft mit dem Kauf durch Toshiba nicht verändern werde – es sei kein Stellenabbau geplant und die Marke solle wie bisher bestehen bleiben. Mit der Zusammenarbeit mit Toshiba eröffne sich eine neue Ära voller Perspektiven und Möglichkeiten, schreibt Landis+Gyr weiter.
Landis+Gyr wurde im 1896 in Zug gegründet. 1912 eröffnete das Unternehmen erste Zweigstellen in Europa und streckte 1924 seine Fühler mit dem ersten Büro in New York erstmals nach Übersee aus. Das Unternehmen hat in seiner Firmengeschichte bereits mehrmals den Besitzer gewechselt, unter anderem gehörte es von 1998 bis 2002 zu Siemens.
Heute beschäftigt das Unternehmen 5000 Angestellte weltweit und schreibt derzeit einen jährlichen Umsatz von umgerechnet 1,59 Milliarden US-Dollar, wie das Wall Street Journal mitteilt. Toshiba wurde 1875 gegründet und beschäftigt weltweit 203'000 Angestellte – mit einem Umsatz von umgerechnet 77 Milliarden Dollar.
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