Neue Smartphones

Update: Samsung bringt Galaxy S9 und Galaxy A8 als Enterprise Editions

Uhr | Aktualisiert

Samsung hat die Smartphones Galaxy S9 und Galaxy A8 als Enterprise Editions vorgestellt. Die Geräte richten sich mit Funktionen zum Gerätemanagement, zwei SIM-Karten und monatlichen Sicherheits-Updates an Unternehmenskunden.

Das Samsung Galaxy S9 in den Ausführungen Midnight Black, Coral Blue und Lilac Purple (Source: Samsung)
Das Samsung Galaxy S9 in den Ausführungen Midnight Black, Coral Blue und Lilac Purple (Source: Samsung)

Update, 4. April 2018, 13:00 Uhr: Samsung hat das Galaxy S9 sowie das Mittelklassemodell Galaxy A8 in einer "Enterprise Edition" vorgestellt. Die Geräte wenden sich an Unternehmenskunden, wie Samsung in einer Mitteilung schreibt. Sie seien in der Enterprise Edition mit Drei-Jahres-Lizenzen für "Knox Configure" (Dynamic Edition), "Enterprise Firmware-Over-The-Air", drei Jahren Herstellergarantie und monatlichen Sicherheits-Updates (vier Jahre für das Galaxy S9 und drei Jahre für das Galaxy A8) ausgestattet.

Das Galaxy S9 und das Galaxy A8 erlauben laut Samsung in der Enterprise Edition den Betrieb von zwei SIM-Karten. Anwender könnten entscheiden, ob sie ihr Smartphone mit zwei SIM-Karten gleichzeitig betreiben oder den zweiten Slot nutzen, um den Speicher des Geräts mit einer microSD-Karte zu erweitern. Über den "Dual Messenger" könnten Anwender ausserdem zwei separate Konten für kompatible Apps verwenden.

Die beiden Smartphones werden in der Enterprise Edition mit Services fürs Gerätemanagement ergänzt, wie Samsung weiter schreibt. Mit Knox Configure könnten IT-Verantwortliche in Unternehmen per Fernzugriff mehrere Mobilgeräte konfigurieren. Funktionen, die nicht für den Einsatz benötigt werden, liessen sich sperren oder umkonfigurieren. Auch die Einbindung von Firmenlogos und Business-Apps, die Umsetzung eines Kiosk-Modus sowie eine erweiterte Gerätekonfiguration seien möglich.

Mit dem Firmware-Over-The-Air-Service lassen sich Firmware-Updates laut Hersteller auf mehreren Geräten gleichzeitig installieren. Administratoren könnten Updates zudem vor der Bereitstellung testen und die Kompatibilität zwischen firmeneigener Software und neuer Android-Firmware sicherstellen.

Die Enterprise Editions sind in der Schweiz gemäss Herstellerangaben ab dem 16. April 2018 in der Farbe Schwarz erhältlich: Das Galaxy S9 für 899 Franken und das Galaxy A8 für 529 Franken.

News vom 26. Februar 2018:

Samsung hat am Mobile World Congress in Barcelona die Smartphones Galaxy S9 und S9+ vorgestellt. Das S9 hat ein 5,8 Zoll grosses Display, 4 GByte RAM und einen 3000-mAh-Akku. Das S9+ hat ein 6,2 Zoll grosses Display, 6 GByte RAM und einen 3500-mAh-Akku.

Die Amoled-Displays bieten eine Auflösung von 2960×1440 Pixeln und ein Seitenverhältnis von 18,5:9. Beide Modelle haben ausserdem einen Klinkenanschluss für Kopfhörer.

Die Samsung-Smartphones verfügen gemäss Samsung über eine bessere Kamera als ihre Vorgänger. Das S9+ hat zwei Kameras an der Rückseite, das S9 eine. Die Kameras sollen das Bild- und Farbrauschen reduzieren, wobei die Blende auf F1.5 oder F2.4 einstellbar ist. Eine Zeitlupenfunktion zeichnet 960 Bilder pro Sekunde in HD-Auflösung auf.

Samsung hat Augmented-Reality-Emojis integriert. Sie sind vergleichbar mit Apples Animojis, funktionieren laut heise.de aber weniger gut. Neu gibt es auch die Docking-Station Dex, die aus dem Smartphone einen Desktop-PC machen soll. Sie hat einen HDMI-Ausgang, zwei USB-A-Buchsen und einen Typ-C-Anschluss.

Der offizielle Verkaufsstart ist am 16. März. Bei Mobilezone lassen sich die beiden Smartphones bereits vorbestellen. "Nicht zuletzt aufgrund der Weiterentwicklungen gehen wir von einer grossen Kundennachfrage aus", zitiert das Unternehmen seinen CEO Markus Bernhard in einer Mitteilung. Wer bis am 8. März vorbestellt, soll sein Gerät 7 Tage vor Verkaufsstart erhalten.

Digitec teilt mit, die Smartphones ab 16. März im Lager zu haben. Wer bis am 7. März vorbestellt, soll sein Smartphone eine Woche früher kriegen. Bei Digitec kosten die Handys zwischen 899 und 999 Franken. Bei Brack kosten die Geräte genau gleich viel.

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