Smartphone-Betrug betrifft ein Drittel der Schweizer Bevölkerung
Ein Drittel der Schweizer Bevölkerung ist schon einmal Opfer eines Betrugs oder Betrugsversuchs auf dem Smartphone geworden. Dies zeigt eine Umfrage von "Bonus.ch" zu Sicherheit, 5G und der Nutzung von Smartphones im Ausland.
Ein Drittel der Smartphone-Nutzer in der Schweiz war bereits einmal Ziel eines Betrugs oder eines Betrugsversuchs. Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Online-Vergleichsplattform "Bonus.ch" in einer Umfrage, für die etwa 3500 Personen befragt wurden. Dennoch sei das Gefühl der digitalen Sicherheit in der Schweiz insgesamt hoch. 79 Prozent der Befragten gaben laut Mitteilung an, sich vor Betrug auf dem Smartphone gut geschützt zu fühlen. Dass sich auch 21 Prozent für gefährdet halten, mache aber deutlich, dass die Betrugsgefahr nach wie vor "sehr real" sei.
8 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer gaben laut Mitteilung zudem an, bereits einmal Opfer eines Betrugs über ihr Mobiltelefon geworden zu sein. Bei Opfern von Betrugsversuchen erreiche diese Zahl gar 25 Prozent. 67 Prozent gaben folglich an, noch nie mit einer solchen Situation konfrontiert gewesen zu sein. In der Westschweiz liege der Anteil an Betroffenen mit 36 Prozent höher als in der Deutschschweiz (33 Prozent) und im Tessin (22 Prozent).
Die Ergebnisse der Umfrage deuten laut "Bonus.ch" ausserdem darauf hin, dass junge Menschen zuversichtlicher sind, was die Sicherheitswahrnehmung in Hinsicht auf Betrug und Hacking auf Smartphones betrifft. Demnach vertreten lediglich 18 Prozent der unter 30-Jährigen die Meinung, nicht gut geschützt zu sein. Beim Alterssegment der 50- bis 59-Jährigen wachse diese Zahl auf 27 Prozent an. Als mögliche Ursache für die Diskrepanz komme die Vertrautheit der jüngeren Generation mit digitalen Anwendungen in Frage.
Die Wahrnehmung der Einführung von 5G variiert gemäss Umfrageergebnissen deutlich entlang der Sprachgrenzen. 58 Prozent der italienischsprachigen Bevölkerung halten sie demnach für nützlich, während lediglich 45 Prozent der Westschweizer und 42 Prozent der Deutschschweizer diese Ansicht teilen.
Auf Auslandsreisen bleibe Roaming mit 53 Prozent Anteil an den Nutzenden die beliebteste Mobilfunklösung von Herr und Frau Schweizer. Alternative Angebote wie eSIM und lokale physische SIM-Karten bewegten sich im einstelligen Prozent-Bereich, während sich 34 Prozent für eine Wifi-Verbindung entscheiden würden.
Laut einer Umfrage vom Sans Institute kämpft die Cybersicherheitsbranche mit einemKompetenzmangel. Lesen Sie hier mehr darüber.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Google soll Daten mit anderen Anbietern teilen
Darum sind Wearables ein potenzielles Datenschutzrisiko
Mehrfach genutzte Passwörter öffnen Cyberkriminellen Tür und Tor
Farbenprächtige Exoten
Eine Welt ohne Namen
Gesamtkonzepte prägen den Pro-AV-Markt
Apple erhält neuen CEO
Smartphone-Betrug betrifft ein Drittel der Schweizer Bevölkerung
Lenovo Schweiz stellt Geschäftsleitung um