OECD hält Cyberkrieg für unwahrscheinlich
Die OECD sieht keine Gefahr für einen "echten Cyberkrieg". In einer aktuellen Studie sieht die Organisation viel mehr eine Gefahr für das Internet verursacht von Sonneneruptionen oder grundlegenden Infrastrukturangriffen.
Die OECD kommt in einer aktuellen Studie zum Thema Internetsicherheit zum Schluss, dass ein echter Cyberkrieg unwahrscheinlich sei.
Viele kritische Computersysteme seien vor bekannten Bedrohungen gut geschützt. Ausserdem relativiert die Studie die Annahme, dass ein rein virtueller Krieg geführt werden könne. Für die Autoren bleiben Cyberangriffe immer in Verbindung mit realweltlichen Angriffen. Das Internet werde zum zusätzlichen "Schauplatz".
Die Studienautoren identifizieren Cyberwaffen allerdings als weit verbreitet. Diese werden laut Studie immer allgegenwärtiger.
Gefahr von der Sonne
Die OECD-Studie zeigt die Sonnenaktivität als ein kaum kalkulierbares Risiko. Durch eine extrem starke Sonneneruption könnten Satelliten ausfallen. Auf der Erde seien Schäden an Mobilfunksendern denkbar. Wenn auf diese Art eine grössere Zahl an Netzwerkknoten physisch ausfallen würde, liesse dies nicht so leicht ersetzen.
Die Autoren kommen zum Schluss, dass es wichtig ist am Schutz anfälliger Systeme vor hochenergetsichen Sonneneruptionen zu forschen.
Als eine weitere dramatische Form des Cyberangriffs zeichnet die OECD-Studie den erfolgreichen Angriff auf grundlegende Elemente der Internet-Infrastruktur, wie beispielsweise den Domain Name Servern. Von solchen Versuchen wäre aber auch der Angreifer betroffen, was laut Studie gegen einen solchen Angriff spreche.
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