Nach Swisscom-Panne: Stadt Zürich kauft Anschlüsse von Sunrise UPC
Der Zürcher Stadtrat will bei Notrufen künftig auf Nummer sicher gehen und kauft zusätzliche Telefonanschlüsse von Sunrise UPC. Bisher liefen alle Notrufe über Swisscom, doch beim grössten Schweizer Telko gab es in letzter Zeit häufiger Pannen.
Bei Swisscom hat es in den vergangenen Monaten pannen gehagelt. Auch die Notrufnummern waren von Ausfällen betroffen. Der Stadtrat Zürich zieht daraus nun seine Konsequenzen und kauft laut "Tagesanzeiger" zusätzliche Telefonanschlüsse für Schutz und Rettung bei Sunrise UPC zu. Bisher liefen alle Notrufe über Swisscom-Leitungen.
Der Einkauf bei der Konkurrenz soll rund 70'000 Franken kosten. Für den Betrieb kommen laut "Toponline" nochmals 50’000 Franken pro Jahr dazu. Mit den zusätzlichen Anschlüssen wolle man das Klumpenrisiko bei einer künftigen Panne verhindern. Wie "Toponline" schreibt, hätte die Swisscom-Panne vom Juli jedoch auch mit zusätzlichen Sunrise-UPC-Leitungen nicht verhindert werden können. Der Zukauf sei dennoch sinnvoll, da bei Schutz und Rettung jährlich rund 140’000 Notrufe eingingen und die Notruforganisation auch verschiedene Kantone - darunter Zürich, Schaffhausen und Schwyz - bediene.
Übrigens: Swisscom hat sich zum Ausfall der Notrufnummern am 8. Juli erklärt. Laut CEO Urs Schaeppi war eine Software schuld. Mehr dazu können Sie hier lesen.
Wie digitale Souveränität greifbar wird
Google bringt KI-Laptop auf den Markt
Foxconn bestätigt Cyberangriff
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen
Wie Schweizer Rechenzentren auch im KI-Zeitalter nachhaltig arbeiten
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht