IT-Infrastrukturen sind zu wenig flexibel
Strategische Entwicklungen werden heute schneller getroffen als früher. Viele Entscheidungsträger warten aber zu lange auf Daten, die sie für ihre Unternehmensstrategie brauchen, wie eine Netapp-Studie zeigt.
Zwei Drittel der europäischen Führungskräfte empfinden die Art und Weise der Datenspeicherung in ihrem Unternehmen als nicht geeignet für strategische Entscheidungen. Dies zeigt eine Studie von Netapp zum Stellenwert der IT-Infrastruktur in der Geschäftswelt, bei der 1400 europäische IT-Verantwortliche auf Managementstufe befragt wurden.
Kein Verlass auf IT-Daten
Laut der Studie ziehen 65 Prozent der rund 100 Befragten in der Schweiz bei Entscheidungen keine IT-Daten heran. Grund dafür sind für 68 Prozent die Komplexität der bereitgestellten Daten. 57 Prozent erhalten die Daten nicht schnell genug. Zudem würden die Daten oft nicht regelmässig aktualisiert, nur 5 Prozent stehen immer aktualisierte Daten zur Verfügung.
Gleichzeitig sind sich aber 86 Prozent der befragten Schweizer Entscheidungsträger bewusst, dass unternehmerische Entscheidungen schneller gefällt werden als früher. Wie die Studie zeigt, können sich viele Befragte nicht auf ihre Daten verlassen, da diese nicht in der gewünschten Schnelligkeit und Flexibilität zur Verfügung stehen.
Investitionen in IT-Infrastruktur
Viele der Befragten möchten laut Studie daher in ihre IT-Infrastruktur investieren. 58 Prozent der Studienteilnehmer setzen für die schnellere Verfügbarkeit von Daten auf Cloud- und Virtualisierungsdienste, 46 Prozent werden ihre IT upgraden und für neue Technologien fit machen.
Eine grosse Chance für zukünftige strategische Entscheidungen sehen die Studienteilnehmer der Schweiz in der Tatsache, dass die Corporate IT es heutzutage erlaubt, ständig online zu sein. 48 Prozent sehen darin grosses Potenzial und hoffen, dass Entscheidungen dadurch schneller getroffen werden.
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