Simap-Neustart erleidet Bruchlandung
"Simap2019", das Projekt zur Beschaffung der neuen Beschaffungsplattform, ist ein Fehlschlag. Das Staatssekretariat für Wirtschaft und der Trägerverein beenden das Vorhaben und die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten. Die Gründe für den Abbruch: Projektziele und Ressourcen.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und der Verein Simap.ch haben beim Projekt "Simap2019" die Notbremse gezogen. Wie einem Bericht von "Inside-it" zu entnehmen ist, beenden die beiden Organisationen das Projekt und entziehen dem Auftragnehmer, der griechischen Firma European Dynamics (ED), das Mandat zur Entwicklung. Ein Launch noch in diesem Jahr sei damit vom Tisch.
ED habe zwar ein Projektresultat abgeliefert, die Projektziele seien aber den neuen Anforderungen nicht gerecht geworden. "Die Projektbeteiligten wurden sich gewahr, dass die ursprünglichen Projektziele teilweise neu festgelegt werden müssten, um diese neuen Anforderungen der Benutzenden abzudecken", zitiert Inside-it aus einer internen Simap-Mitteilung.
Die Probleme der neuen Simap-Plattform zeigten sich schon im April. Hier erfahren Sie, warum der geplante Launch am 1. Mai ins Wasser fiel.
Projektressourcen reichten nicht
Der Grund für den Abbruch: Das Projekt habe wegen intensiver Arbeiten mit ED die Grenze der verfügbaren Ressourcen erreicht, die vom Verein zur Verfügung gestellt worden seien, sagte Simap.ch-Präsident Stefan Sutter gemäss Inside-IT. Bei Tests hätten sich grundlegende Änderungen als notwendig erwiesen.
Wie geht es weiter mit dem Neustart der Beschaffungsplattform? Der Verein Simap.ch werde in Abstimmung mit Bund und Kantonen nun das weitere Vorgehen beim Relaunch festlegen und darüber informieren. "Es wäre verfrüht, sich jetzt zu einem Zeitplan zu äussern", wird Sutter weiter zitiert. "Der Vorstand setzt jedoch alles daran, diesen neuen Weg zu definieren. Eine Neuausschreibung wird mit Sicherheit das Beschaffungsrecht beachten."
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