Cisco muss umbauen
Cisco legt Abteilungen zusammen und plant Änderungen im Management. Dies, nachdem der US-Netzwerkausrüster seine Anleger mit einer Umsatzwarnung verschreckte.
Cisco legt Geschäftsbereiche zusammen und wechselt Führungspositionen aus. Der Grund: Ciscos Rechenzentrumsgeschäft läuft schlechter als erwartet, wie "CRN.com" berichtet.
Cisco werde die beiden Abteilungen Enterprise Networking und Data Center in einem neuen Geschäftsbereich zusammenfassen. In diese neue Abteilung werde auch der Geschäftsbereich Cloud Platforms and Solutions subsumiert.
Das Geschäft harzt
Die Ankündigung folgt eine Woche, nachdem Cisco seine Anleger mit einer Umsatzwarnung verschreckte, wie das Börsenportal "Cash" schreibt. Der Umsatz werde im laufenden Quartal um drei bis fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schrumpfen, teilte der US-amerikanische Netzwerkausrüster mit. Analysten hätten aber mit einem Plus von 2,68 Prozent gerechnet. Im nachbörslichen Handel sackte Ciscos Aktienkurs um mehr als fünf Prozent ab.
Cisco hatte Anleger und Analysten schon im Sommer mit einem düsteren Ausblick enttäuscht: Das Unternehmen bekam den Handelsstreit zu spüren und hält sich derzeit mit Investitionen zurück, wie Sie hier nachlesen können.
Cisco ersetzt CTO
Auch in der Führungsetage gibt es Änderungen. Dave Ward, Chief Technology Officer of Engineering und Chief Architect, verlässt das C-Level-Management, wie das "Silicon Valley Business Journal" schreibt. Er soll innerhalb des Unternehmens eine neue Funktion übernehmen – welche das sein soll, ist noch unklar. Ward arbeitet seit 20 Jahren bei Cisco, seit 2012 als CTO.
An Wards Stelle tritt Roland Acra, der seit drei Jahren als General Manager von Ciscos Data Center Business fungiert. Die geplante Geschäftseinheit, welche die Abteilungen Data Center und Enterprise Network bündeln soll, werde von Scott Harrell geleitet, schreibt CRN weiter. Harrell ist Senior Vice President und General Manager of Enterprise Networking.
Im Juni zeigte Cisco an seiner Hausmesse in San Diego, wie sich das Unternehmen aus der Hardwarefalle befreien will. Lesen Sie hier mehr dazu.
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