Flappie bedient seine ersten 2500 Kunden
Das Warten war nicht für die Katz: Drei Jahre nachdem Flappie die ersten smarten Katzenklappen verkauft hat, erfolgt nun Schritt für Schritt die Auslieferung der vorbestellten Türchen mit KI-basierter Beute-Detektion und Zugangsregelung.
Das im März 2023 von den beiden Brüdern Denis und Oliver Widler gegründete Start-up Flappie Technologies kann nach langer Vorarbeit endlich seine smarten Zugangsbeschränkungen für Katzen ausliefern. Über 2500 Bestellungen gilt es nun abzuarbeiten. Ein Grossteil geht in den DACH-Raum, doch einige der Katzenklappen werden in den nächsten Wochen in 17 weitere Länder ausgeliefert.
"Wir liefern die Vorbestellungen bewusst in kontrollierten Wellen aus, damit Kundensupport und allfällige Bugfixes eng begleitet werden können", erklärt CEO Denis Widler. Man rechne damit, dass man bis Ende Juni alle bestellten Katzentürchen ausgeliefert habe. Im Anschluss daran kann das Start-up in den Ab-Lager-Verkauf starten und Bestellungen werden erstmals ohne längere Wartezeit abgewickelt.
Das Start-up hat ursprünglich kommuniziert, die Katzenklappen Ende 2023 zu liefern. Bis zum tatsächlichen Start der Auslieferung zweieinhalb Jahre später gab es laut Denis Widler vier Gründe für die Verzögerung: "Es ist eine Mischung aus Produkt- und Produktionsiterationen, Komponentenverfügbarkeit, Zertifizierungen und der parallel laufenden Finanzierung." Eine erste kleine Produktionsserie lief im Sommer 2025, eine zweite im November 2025. Nun folgte diesen Frühling die grosse Serienproduktion.
Bisher hat Flappie seine smarten Klappen ausschliesslich über den eigenen Webshop verkauft. "Und dies fast ohne bezahlte Werbung", so Denis Widler. Deshalb habe man für die künftige Vermarktung noch einige neue zusätzliche Optionen, die man angehen könne: Performance Marketing oder Marktplatz- und Retail-Optionen. Zudem plane man, in weitere europäische Märkte und mittelfristig nach Grossbritannien zu expandieren.
Flappie setzt bei seiner Klappe auf künstliche Intelligenz und eine Kamera: So wird die Katze oder der Kater erst kurz überprüft, ob sich eine Beute in Form eines Vogels, einer Maus oder einer weiteren unliebsamen Überraschung im Maul oder unter der Pfote befindet. Wenn die Katze Beute hat, bleibt die Klappe geschlossen und verhindert so, dass die Katze die Beute ins Haus bringt.
Und künftig soll die Katzenklappe auch fremde Katzen auf smarte Weise vom Betreten der Wohnung abhalten: Mittels biometrischen Abgleiches entscheidet die KI, ob sich die eigene Katze vor der Klappe befindet oder nicht. Handelt es sich um eine fremde Katze, bleibt die Klappe zu. Der Rollout ist im Verlaufe von 2026 als kostenloses Software-Update für alle Flappie-Nutzerinnen und -Nutzer geplant.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei Startupticker.ch.
Übrigens: An der CES 2026 gab es auch etwas für Katzenliebhaber. Der smarte Fressnapf vom Ostschweizer Start-up AI Tails leitet aus Bildern und weiteren Daten mögliche gesundheitliche Probleme von Haustieren ab. Lesen Sie hier mehr dazu.
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