Varta stoppt Batterieproduktion aufgrund einer Cyberattacke
Wegen eines Cyberangriffs hat der deutsche Batteriehersteller Varta am Dienstag seine Produktion herunterfahren. Abgesehen von der gesamten Produktion ist auch die Verwaltung betroffen.
Am 13. Februar ist es zu einer Cyberattacke auf den Batteriehersteller Varta gekommen. Als Reaktion darauf nahm der Hersteller mit Sitz in Ellwangen in Baden-Württemberg alle Geräte in der Produktion und in der Verwaltung vom Netz. Aufgrund des Angriffs liegt somit die Produktion in allen Produktionsstätten lahm, wie "Heise" berichtet.
"Die IT-Systeme sowie der Umfang der Auswirkungen werden gegenwärtig überprüft. Dabei wird mit höchster Sorgfalt auf die Datenintegrität geachtet", schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. "In welchem Umfang ein tatsächlicher Schaden entstanden ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden." Derzeit arbeite eine Task-Force an der Aufarbeitung des Angriffs. Das Unternehmen gibt nicht bekannt, um was für einen Angriff es sich handelt oder ob eine Lösegeldforderung vorliegt.
Vor kurzem gab es übrigens auch einen Cyberangriff auf Anydesk, bei dem Code-Signing-Zertifikate geklaut wurden. Mehr zu diesem Vorfall lesen Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Lenovo erweitert Business-Portfolio um neue KI-Geräte
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Bund lanciert KI-freundliches Statistikportal
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können