Instagram streitet Datenabfluss ab
Aktuell erhalten viele Instagram-User E-Mails zur Passworterneuerung, mutmasslich ausgelöst durch einen Datenabfluss. Betroffen sollen sensible Informationen wie Usernamen oder E-Mail-Adressen von 17,5 Millionen Konten sein. Instagram selbst streitet ein Datenleck jedoch ab.
Bei Instagram soll es angeblich zu einem Datenleck gekommen sein. Die Social-Media-Plattform bestreitet dies allerdings, wie "Engadget" berichtet.
Das Sicherheitsunternehmen Malwarebytes informierte am 9. Januar in einem ersten Post über den Vorfall. Demnach sollen sensible Informationen von etwa 17,5 Millionen Accounts kompromittiert worden sein. Dazu zählen unter anderem persönliche Daten wie Usernamen, Privatadressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen.
Laut dem Malwarebytes-Post stehen diese Informationen im Darknet zum Verkauf und können von Cyberkriminellen missbraucht werden. Wie "Bleepingcomputer" berichtet, sollen die sensiblen Datensätze in Hacker-Foren geteilt worden sein. Darin behaupte der Verfasser, dass die Daten von einem unbestätigten Instagram API Leak aus dem Jahr 2024 stammen. Andere Sicherheitsforscher ordnen sie allerdings einem Vorfall von 2022 zu, wie es weiter heisst.
Der gemeldete Vorfall führte gemäss "Engadget" dazu, dass User eine E-Mail erhielten, die zur Passwort-Erneuerung aufforderte. Laut "Bleepingcomputer" ist dies ein übliches Vorgehen, bei dem Cyberkriminelle veröffentlichte Daten nutzen, um an weitere Informationen - wie beispielsweise Passwörter - zu gelangen. Weiter könnten die gestohlenen Daten auch für Phishing-, Smishing- oder Social-Engineering-Angriffe verwendet werden.
Instagram streitet Datenleck ab
Auf der Kurznachrichtenplattform X informierte Instagram über die Fehlerbehebung und dementierte einen Data Breach: "Wir haben ein Problem behoben, durch das externe Parteien für bestimmte Personen E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts anfordern konnten", schreibt Instagram und ergänzt: "Es gab keinen Verstoss gegen unsere Systeme und Ihre Instagram-Konten sind sicher."
Im November haben Forschende aus Wien auch eine riesige Sicherheitslücke in Whatsapp entdeckt, von welcher alle 3,5 Milliarden User betroffen waren. Lesen Sie hier mehr dazu.
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