Start einer 10-jährigen Zusammenarbeit

ETH Zürich und IBM treiben Forschung zu KI- und Quantenalgorithmen voran

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von Dylan Windhaber und rja

IBM und die ETH Zürich starten gemeinsam eine zehnjährige Forschungsinitiative. Ziel ist es, neue Algorithmen für KI und Quantencomputing zu entwickeln und die Ausbildung von Fachkräften an der ETH zu fördern.

(Source: DC Studio / freepik.com)
(Source: DC Studio / freepik.com)

IBM und die ETH Zürich bauen ihre Zusammenarbeit aus und starten eine zehnjährige Initiative zur Erforschung neuer Algorithmen. Der Fokus liegt dabei auf der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und Quantencomputing, wie IBM mitteilt. Ziel sei es, Grundlagen für die nächste Generation von Informationstechnologien zu schaffen.

Im Zentrum der Forschungsinitiative steht laut Mitteilung die Entwicklung neuer Klassen von Algorithmen, die klassische Datenverarbeitung, maschinelles Lernen und Quantensysteme miteinander verbinden. Wie IBM weiter schreibt, will der IT-Gigant damit gemeinsam mit der ETH Zürich komplexe Herausforderungen in Wirtschaft und Wissenschaft lösen.

Parallel dazu unterstütze IBM die Durchführung von Forschungsprojekten und den Aufbau von Professorenstellen an der ETH Zürich. Damit soll die Ausbildung der nächsten Generation an Fachkräften im Bereich Algorithmen gezielt gestärkt werden. Im Fokus stünden dabei unter anderem hybride Ansätze, die klassische, KI-gestützte und quantenbasierte Berechnung kombinieren. 

Auf dem Bild: Alessandro Curioni, IBM Fellow und Vice President Algorithms and Applications bei IBM Research

Alessandro Curioni, IBM Fellow und Vice President Algorithms and Applications bei IBM Research. (Source: zVg)

"Mit dem Zusammenwachsen von KI und Quantencomputing erleben wir den Beginn einer neuen Ära der Algorithmen - und deren Gestaltung erfordert sowohl industrielle als auch akademische wissenschaftliche Exzellenz", sagt Alessandro Curioni, IBM Fellow und Vice President Algorithms and Applications bei IBM Research. 

Auf dem Bild ist Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich, zu sehen

Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich. (Source: zVg)

Die Zusammenarbeit der beiden Organisationen baue auf einer langjährigen Partnerschaft auf. Diese neue Forschungsinitiative unterstreicht laut Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich nun den Anspruch der ETH, "bahnbrechende Technologien gemeinsam zu entwickeln und die nächste Generation von Expertinnen und Experten für künstliche Intelligenz und Quantencomputing auszubilden."

 

Auch mit Cisco hat IBM eine Partnerschaft geschlossen. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam fehlertolerante Quantencomputer miteinander verbinden, wie Sie hier lesen können.

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