14 Prozent der elektrotechnischen Erzeugnisse sind mangelhaft
Das Eidgenössische Starkstrominpektorat, ESTI, hat im vergangenen Jahr sechs Prozent mehr mangelhafte Elektrogeräte entdeckt als noch ein Jahr zuvor.
Das Eidgenössische Starkstrominspektorat ESTI überprüfte 2010 rund 1500 sogenannte Niederspannungserzeugnisse auf dem Schweizer Markt und hat diese Ergebnisse nun veröffentlicht.
209 Produkte aller kontrollierten Geräte wiesen Mängel auf. Das sind rund 14 Prozent der Testgeräte und somit sechs Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Mängel reichten von unvollständigen Nachweisen zur Sicherheit, bis hin zu sicherheitstechnischen Problemen.
Als direkte Folge wurden 44 Verkaufsverbote beziehungsweise Verkaufsstopps ausgesprochen. Betroffen waren unter anderem nicht berührungssichere LED-Röhren, unzulässige Reiseadapter, falsche und unzulässige Stecker und Verlängerungskabel und IT-Geräte. Sechs Geräte wurden daraufhin durch Händler und Hersteller zurückgerufen.
Die Kontrolle erfolgte bei Grossverteilern und an Messen. Überprüft wurde auch die Werbung für elektrotechnische Erzeugnisse und Angebote auf Verkaufsportalen und Websites. 16 Prozent der Kontrollen wurden aufgrund von Meldungen unzufriedener Konsumenten und von Mitbewerbern durchgeführt. Die Erhebung durch das ESTI erfolgte anhand von Stichproben.
Kontrolliert wurde eine breite Geräte-Palette. Dazu gehörten Haushaltgeräte, elektrotechnische Komponenten und Geräte für Büro und Informatik sowie Werkzeuge für Heimwerker und Hobbyanwender.
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