Logitech legt kräftig zu
Logitech profitiert vom Homeoffice-Trend. Der Hersteller von PC-Zubehör und Videokonferenzlösungen hat seinen Betriebsgewinn im Weihnachtsquartal mehr als verdreifacht. Der Umsatz mit Webcams und Tablets vervierfachte sich.
Der Trend zum Homeoffice kurbelt das Geschäft von Logitech an. Der Hersteller von Peripherie-Geräten mit Sitz in Lausanne hat im dritten Quartal 2020 1,67 Milliarden US-Dollar umgesetzt - das sind 85 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Ein Rekordergebnis, teilt das Unternehmen mit.
Der Hersteller steigerte in diesem Zeitraum seine Bruttomarge auf 45,2 Prozent. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung von 7,6 Prozentpunkten. Der Betriebsgewinn nach dem Rechnungslegungs-Standard non-GAAP kletterte auf 476 Millionen Dollar - mehr als eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahresquartal.
Webcams und Tablets boomen
Besonders stark zog das Geschäft mit Webcams und Tablets an. Allein mit dem Verkauf von Webcams setzte Logitech im dritten Quartal 132 Millionen Dollar um. Das ist mehr als viermal so viel wie im Vorjahresquartal. Ebenso stark stiegen Logitechs Erlöse mit Tablets und entsprechendem Zubehör. In diesem Segment bilanzierte der Hersteller einen Quartalsumsatz von 138 Millionen Dollar.
Im Bereich Video Collaboration verdreifachte Logitech seine Einnahmen im Jahresvergleich. Mit Produkten für Videokonferenzen erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 298 Millionen Dollar.
Der Hersteller hob seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr an. Der Jahresumsatz soll nun um 57 bis 60 Prozent zulegen. Bislang lag die erwartete Umsatzsteigerung bei rund 40 Prozent.
Logitech ist nicht das einzige Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, das von der Coronapandemie profitiert. Auch Digitec Galaxus und die Competec-Gruppe, zu der der ICT-Distributor Alltron und der Onlinehändler Brack.ch gehören, verzeichneten unlängst Rekordergebnisse.
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