Abacus investiert in KI-Lösungen aus dem Tessin
ERP-Anbieter Abacus beteiligt sich am Tessiner KI-Unternehmen Artificialy und kooperiert mit Tinext als Hosting-Partner. Somit bekommen die ERP-Lösungen von Abacus neue KI-Funktionen - mit Datenverarbeitung in der Schweiz.
Abacus Research investiert in künstliche Intelligenz mit Schweizer Prägung. Der ERP-Anbieter beteiligt sich am KI-Spezialisten Artificialy und geht eine technologische Partnerschaft mit dem Hosting-Anbieter Tinext ein. Beide Partnerunternehmen haben ihren Sitz im Tessin.
Durch die Partnerschaft mit Artificialy bekommen die ERP-Lösungen von Abacus neue KI-Features. Mit der Version 2025 verspricht der ERP-Hersteller eine ganze Reihe entsprechender Funktionen, darunter Sprachbefehle, automatische Textgenerierung und personalisierte Prozesse.
Für die KI-Funktionen nutzt Abacus ausschliesslich lokal entwickelte Modelle von Artificialy. Der Anbieter verzichtet bewusst auf KI-Modelle von OpenAI, Microsoft oder Google. Tinext sorge derweil dafür, dass alle KI-Daten ausschliesslich in Schweizer Rechenzentren im Tessin verarbeitet würden, wodurch die Datensouveränität und die Einhaltung der lokalen Datenschutzbestimmungen gewährleistet seien, teilt Abacus mit.
Demnach betreibt der ERP-Hersteller im Tessin auch ein KI-Kompetenzzentrum, das zur Weiterentwicklung der ERP-Lösungen dienen soll. Geleitet werde das Zentrum von den Informatikprofessoren und Artificialy-Mitgründern Luca Gambardella und Marco Zaffalon.
Im jüngsten Geschäftsjahr steigerte Abacus seinen Umsatz im Jahresvergleich übrigens um 16 Prozent - mehr dazu lesen Sie hier.
Update: So treibt der Kanton Solothurn die digitale Transformation voran
SAP Schweiz ernennt neuen Quality Director
Das taugen KI und Digitalisierung als Mittel gegen den Wohlstandsverlust
Flauschige Begegnung kurz vor dem Ziel
Weltweite KI-Ausgaben erreichen 2,5 Billionen US-Dollar
Internationale Ermittler jagen Kopf der Ransomware-Bande Black Basta
Diese drei IT-Firmen schaffen es unter die Top-10-Arbeitgeber der Schweiz
MFK Informatik wird Teil der LAN Group
Cyberkriminelle stehlen Interrail-Daten