Stadt Luzern präsentiert KI-Chatbot
Die Website der Stadt Luzern erhält ein Update: Neu beantwortet ein KI-basierter Chatbot Fragen zu Website-Inhalten. Der Chatbot stellt die jeweiligen Quellen zur Verfügung und fasst Inhalte aus Dokumenten zusammen.
Die Stadt Luzern stellt den Nutzerinnen und Nutzern ihrer Website neu einen KI-basierten Chatbot zur Verfügung. Dieser könne Fragen zu den Inhalten der Website beantworten, wie die Stadt mitteilt. Mit dem Chatbot soll die Bevölkerung schneller und einfacher an Informationen gelangen, die auf der Website publiziert sind. Diese neue Funktion kann laut Mitteilung zudem Inhalte aus Dokumenten oder gewissen Themenbereichen zusammenfassen.
Des Weiteren sei der Chatbot in der Lage, Fragen in verschiedenen Sprachen entgegenzunehmen und - sofern sie technisch unterstützt werden - auch in der jeweiligen Sprache zu antworten. Mit der Beantwortung einer Frage werde immer auch die entsprechende Quelle zur Verfügung gestellt, wobei nur diese einen rechtsgültigen Charakter aufweise. Die Technologie berücksichtige zudem juristische Grundlagen.
Der Chatbot basiert auf dem Prinzip der Retrieval-Augmented Generation (RAG). Damit könne er zwei Dinge: gezieltes Nachschlagen von Informationen (Retrieval) und das Erstellen neuer Texte (Generation). Die KI-Grundlage für den Chatbot sei das Large Language Model GPT 4o-mini von OpenAI, wie es weiter heisst.
Die Stadt Luzern möchte laut Mitteilung mit dem neuen Chatbot ihr Servicespektrum erweitern und zugleich Einblicke in die Nutzung der KI-Technologie gewinnen. In den kommenden Monaten soll der Chatbot nach und nach optimiert werden.
Bekannterrmassen sollen an Chatbots keine vertraulichen Informationen weitergegeben werden. Wie wichtig dies ist, zeigen Forschende der ETH Zürich. Mehr dazu lesen Sie hier.
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
Harry Potter meets Bridgerton
Enixen Group übernimmt Sidmar und Datenretter Schweiz
Malware-Kampagne zielt auf Windows und MacOS
So verändert KI laut Opacc den Geschäftsalltag
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
AWS setzt für KI-Inferenz auf riesige Chips mit EPFL-Bezug
Studie deckt massive Sicherheitsrisiken von KI-Agenten auf